Zunahme der Bevölkerung verlangsamt sich

Zürich - Die Bevölkerung des Limmattals ist im vergangenen Jahr um 0,5 Prozent gewachsen. Das ist deutlich weniger als der kantonale Durchschnitt von 1,1 Prozent. In der Stadt Schlieren ist die Bevölkerung sogar leicht gesunken.

Im Zürcher Teil des Limmattals haben Ende 2017 insgesamt 89.834 Menschen gelebt. Das waren 0,5 Prozent mehr als im Jahr davor. Damit ist das Limmattal zusammen mit Zimmerberg die am langsamsten wachsende Region des Kantons, wie aus den jüngsten Erhebungen des kantonalen Amtes für Statistik hervorgeht. Am schnellsten ist das Unterland gewachsen mit 1,7 Prozent – neu leben dort 114.593 Menschen - , die Stadt Zürich mit 1,6 Prozent und insgesamt 407.447 Einwohnern sowie das Knonaueramt mit 1,5 Prozent, in dem nun 53.531 Menschen leben.

Innerhalb des Limmattals stagniert die Einwohnerzahl der Städte, wie die statistischen Gemeindeporträts des Amtes zeigen. In Dietikon lebten mit 26.939 Einwohnern Ende 2017 praktisch so viele wie ein Jahr zuvor. In Schlieren lebten Ende 2017 mit 18.666 Einwohnern sogar 15 Menschen weniger als Ende 2016. Urdorf dagegen ist um 1,3 Prozent auf 9768 Einwohner gewachsen. Doch sowohl in Dietikon als auch in Schlieren scheint es sich um einmalige Ausrutscher zu handeln: Beide Städte sind seit 2010 jährlich im Durchschnitt um 1,7 Prozent gewachsen.

Das Limmattal ist auch weiterhin mit 35,1 Prozent die Zürcher Region mit dem höchsten Ausländeranteil. Allerdings ist die Zahl der Ausländer im vergangenen Jahr mit 0,5 Prozent so unterdurchschnittlich gewachsen wie die Gesamtbevölkerung. In Schlieren betrug der Ausländeranteil Ende vergangenen Jahres 45,9 Prozent. Das ist der höchste Wert im Kanton, aber leicht weniger als in den vergangenen beiden Jahren. In Dietikon ist der Ausländeranteil im vergangenen Jahr leicht auf 44,8 Prozent gestiegen, der zweithöchste Wert im Kanton. stk