Zehn Start-ups vertreten Schweiz im Silicon Valley

Schlieren ZH - Der Schweizer Start-up-Nationalmannschaft 2018 gehören sechs Westschweizer, drei Zürcher und ein Berner Unternehmen an. Sie wurden von Venturelab aus über 110 Bewerbern ausgewählt, um ihre Expansion in den amerikanischen Markt zu beschleunigen.

Die diesjährige Nationalmannschaft Schweizer Jungunternehmen hat ein deutliches Westschweizer Übergewicht. Wie Venturelab in einer Mitteilung schreibt, gehören gleich drei Unternehmen aus Lausanne, zwei aus Genf und eines aus Martigny VS der Auswahl der zehn Unternehmen an. Zürich ist mit drei Unternehmen vertreten, Biel als Scharnier zwischen den beiden Landesteilen mit einem. Zu den Zürcher Unternehmen gehört Exeon Analytics. Das Unternehmen will mit Hilfe von Big Data Cyberangriffe bekämpfen. Fashwell, ebenfalls aus Zürich, will Suchleisten im Internet durch Kameras ersetzen. Verbraucher sollen Produkte mit Hilfe von Bildern finden können. Fotokite bietet ein Drohnensystem, das 24 Stunden sicher und autonom fliegen soll. Das Drohnensystem ist in den USA bereits zur kommerziellen Nutzung über Menschenmengen zugelassen worden – als erstes seiner Art überhaupt.

Stefan Steiner ist von der diesjährigen Nationalmannschaft der Jungunternehmen überzeugt. „Die Auswahl der Venture Leaders Technology 2018 spiegelt die beeindruckende Qualität der Schweizer Start-ups wider und zeigt die Schweiz als ein wahrhaft Hightech Land, das mit dem Silicon Valley Schritt halten kann“, wird der Ko-Geschäftsführer von Venturelab in der Mitteilung zitiert. Den Teilnehmern wird nun die Möglichkeit geboten, sich während einer einwöchigen Reise im März in den USA Investoren und möglichen Kunden zu präsentieren. Vor ihrer Reise stellen sie sich am 28. Februar an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) der Öffentlichkeit vor.

Venturelab, das seinen Sitz unter anderem im startup space des IFJ Institut für Jungunternehmen in Schlieren hat, begleitet seit 17 Jahren Schweizer Start-ups zu den globalen Zentren der Innovation. Bisher haben mehr als 300 Jungunternehmen teilgenommen, die zusammen mehr als 3500 Arbeitsplätze geschaffen und 1,4 Milliarden Franken an Investitionen generiert haben. stk