Vifor Pharma nimmt Phase-I-Studie auf

Glattbrugg ZH - Das Pharmaunternehmen Vifor Pharma beginnt im März mit der Phase-I-Studie für VIT-2763. Mit dem Molekül sollen Krankheiten mit einem gestörten Eisenstoffwechsel behandelt werden.

Das Molekül VIT-2763 bindet an den Eisentransporter Ferroportin und verhindert somit die Freisetzung von zu viel Eisen im Blut, erläutert Vifor Pharma in einer Medienmitteilung. Der Produktkandidat soll täglich oral verabreicht werden. In der Phase-I-Studie ab März werden Sicherheit, Verträglichkeit, Pharmakokinetik und Pharmakodynamik klinisch geprüft.

„Wie wir in unseren Halbjahresergebnissen 2017 angekündigt haben, liegen wir mit der Entwicklung von VIT-2763, dem ersten oralen Ferroportin-Inhibitor, der eine Eisenüberladung verhindern kann, voll im Plan“, wird Stefan Schulze, President of the Executive Committee und COO der Vifor Pharma Gruppe, in der Mitteilung zitiert. „Wir nutzen unser bewährtes Know-how des Eisenstoffwechsels, um innovative Medikamente zu entwickeln, die ein grosses Potenzial haben, die Gesundheit und die Lebensqualität der Patienten zu verbessern.“

Vifor Pharma ist Mitglied im Bio-Technopark Schlieren-Zürich. jh