Vifor Pharma erhält erweiterte Lizenzrechte

Glattbrugg ZH - Das Pharmaunternehmen Vifor Pharma hat sein Lizenzabkommen mit Akebia Therapeutics ausgeweitet. Demnach darf es den Akebia-Produktkandidaten Vadadustat künftig in einem grösseren Rahmen vermarkten.

Akebia Therapeutics hat Vadadustat für die Behandlung von Dialyse-Patienten entwickelt, wie einer Medienmitteilung von Vifor Pharma zu entnehmen ist. Aktuell wird das Mittel in einer Phase-III-Studie an Patienten mit durch chronisches Nierenversagen bedingter Anämie getestet. Laut des bisherigen Lizenzabkommens hatte Vifor Pharma das Recht, Vadadustat nach erfolgter Zulassung an die in den USA angesiedelten Dialyseklinken des Partnerunternehmens Fresenius Medical Care North America zu verkaufen. Nach der nun erfolgten Ausweitung des Abkommens kann Vifor Pharma das Mittel in Zukunft auch an bestimmte Drittparteien verkaufen.

Durch die Änderung des Abkommens besteht das Potenzial, Vadadustat rund 60 Prozent aller amerikanischen Dialyse-Patienten zukommen zu lassen. In Folge der Änderung könnte Akebia zusätzliche 5 Millionen Dollar erhalten, womit sich die potenzielle Gesamtsumme auf 25 Millionen Dollar erhöht.

„Wir freuen uns sehr über die Änderung unseres Lizenzabkommens mit Akebia“, wird Stefan Schulze, Präsident des Exekutivkomitees und COO von Vifor Pharma, in der Mitteilung zitiert. „Wir glauben, dass Vadadustat das Potenzial hat, eine wichtige Rolle in der Behandlung von durch chronisches Nierenversagen bedingter Anämie zu spielen. Wir werden eng mit unserem strategischen Partner Fresenius Medical Care zusammenarbeiten, um diese Möglichkeiten vollständig auszuschöpfen.“

Vifor Pharma ist Mitglied im Bio-Technopark Schlieren-Zürich. jh