Swiss Fintech Day setzt Jungfirmen auf die politische Agenda

Schlieren ZH - Mehr als 200 Gäste haben im Rahmen der Swiss Fintech Day die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung diskutiert. Die Veranstaltung fördere die Vernetzung und helfe zu erkennen, wo der Schuh drückt, so Bundesrat Johann Schneider-Ammann.

Die vom Fintech-Startup-Verein Swiss Finance Startups (SFS) ins Leben gerufene Swiss Fintech Day fand am Montag bereits zum zweiten Mal statt. In diesem Jahr fokussierte sich die Veranstaltung auf das Ökosystem im Zeitalter der Digitalisierung. Insgesamt 200 Gäste nahmen an Paneldiskussionen, Seminaren und Gesprächen Teil. Ziel der Veranstaltung war es, Denkanstösse zu bieten, sich auszutauschen und Start-up-Themen auf die politische Agenda zu setzen.

„Ob Speaker auf der Bühne oder Zuschauer im Publikum, jeder war eingeladen mitzudenken und mitzudiskutieren. Dies hat wunderbar funktioniert und wurde sehr gut angenommen”, lässt sich Christina Kehl, Geschäftsführerin und Vorstandsmitglied von SFS, in einer Medienmitteilung zitieren.

Auch in diesem Jahr war Bundesrat Johann Schneider-Ammann bei der Veranstaltung mit dabei. Er traf sich mit Start-up-Gründern, machte sich mit dem Bitcoin-Geldautomaten vertraut und liess sich neue Einsatzmöglichkeiten der Bezahlapp Twint erklären.

„Die Digitalisierung ist für die Schweiz eine riesige Chance. Aber sie stellt Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft auch vor neue Herausforderungen. Innovation und Unternehmertum werden noch wichtiger – unsere Fintech-Start-ups sind ganz vorne dabei”, so Schneider-Ammann. „Veranstaltungen wie der Swiss Fintech Day fördern die Vernetzung und helfen uns zu erkennen, wo der Schuh drückt. Die Politik kann und muss mit stetig verbesserten Rahmenbedingungen zu einer positiven Entwicklung beitragen”, fügte er hinzu.

Der Swiss Fintech Day fand im startup space in Schlieren statt. Unterstützt wurde er unter anderem von der UBS, Abacus, AdNovum und KPMG. ssp