Studie zeigt Wirksamkeit von MagnetOs

Schlieren ZH - Die Schlieremer Kuros Biosciences hat ihr Knochenersatzmittel MagnetOs für den Einsatz bei der Versteifung von Wirbelkörpern entwickelt. In einer Studie ist nun die Wirksamkeit im Vergleich mit körpereigenem Knochenmaterial nachgewiesen worden.

Ergebnisse aus der Studie, in welcher die Wirksamkeit von MagnetOs überprüft wurde, sind jetzt in dem wissenschaftlichen Journal „JOR Spine“ veröffentlicht worden, wie es in einer Medienmitteilung von Kuros Biosciences heisst. In dieser Studie ist die Spondylodese, die Versteifung von Wirbelkörpern, an 25 Schafen durchgeführt worden. Es wird angenommen, dass anhand von Schafen auf die Wirksamkeit des Mittels bei Menschen geschlossen werden kann.

In der Studie wurde MagnetOs sowohl in Granulatform (Granules) als auch als Kitt (Putty) eingesetzt und mit körpereigenem Knochenmaterial verglichen. Dabei wurde einerseits die Wirksamkeit des Knochenersatzmittels von Kuros demonstriert. Und andererseits gezeigt, dass MagnetOs in beiden Formen schneller wirkt als das körpereigene Knochenmaterial. Studienleiter Bill Walsh von der australischen Universität New South Wales erklärt in der Mitteilung, dass er bei einer entsprechenden Versuchsanordnung bereits alle führenden synthetischen Knochenersatzmittel getestet habe, das Ergebnis bei MagnetOs jedoch am besten gewesen wäre.

Die auf die Entwicklung von Produkten im Bereich Wundheilung und Geweberegeneration spezialisierte Kuros Biosciences AG ist eine Ausgliederung aus der Universität Zürich (UZH) und der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH). Das Unternehmen hat seinen Sitz im Bio-Technopark Schlieren-Zürich. jh