Stiftung sieht Venture Kick als ein Erfolgsprojekt

Basel/Zürich - Eines der wichtigsten Projekte der Gebert Rüf Stiftung ist das Start-up-Programm Venture Kick. Stiftungsdirektorin Pascale Vonmont ist mit den bisherigen Ergebnissen der Initiative zufrieden. Sie habe bisher 5000 Arbeitsplätze hervorgebracht.

Venture Kick wurde als privat finanzierter Pre-Seed Fonds im Jahr 2007 von der Gebert Rüf Stiftung und der Ernst Göhner Stiftung ins Leben gerufen. Heute umfasst die Initiative nebst den Gründerstiftungen weitere private Partner. In einem Interview mit der „Handelszeitung“ erklärt Pascale Vonmont, Direktorin der Gebert Rüf Stiftung, Venture Kick als ein Erfolgsprojekt. Bisher konnte Venture Kick etwa zur Schaffung von 5000 neuen Arbeitsplätzen beitragen.

Die Projekte haben eine hohe Akzeptanz auf dem Markt: „Wir geben 1 Franken rein, den Start-ups gelingt es, weitere 83 Franken bei Investoren zu sammeln“, erklärt Vonmont. Weil Projekte von einer Jury mit 150 Investoren, Business Angels und Unternehmern ausgewählt werden, seien Start-ups zudem gleich von der ersten Stunde an mit den Bedürfnissen des Marktes konfrontiert.

Welches das erfolgreichste Start-up von Venture Kick ist, sei schwierig zu sagen, findet Vonmont. Mehr als die Hälfte der Top 100 Startups in der Schweiz kommen aus Venture Kick heraus. Als eines ihrer persönlichen Favoriten hebt Vonmont das in Schlieren ZH ansässige Jungunternehmen InSphero hervor, das 3D-Zellkulturen anbietet. „Das Unternehmen wurde 2008 von Venture Kick gefördert und ist heute ein globaler Player“, so Vonmont. 

Venture Kick hat seinen Sitz im startup space des IFJ Institut für Jungunternehmen in Schlieren. ssp