Stadtmodell wächst über das Limmattal hinaus

Zürich - Das 3D-Limmatstadtmodell wird im Rahmen des Kooperationsprogramms von der Metropolitankonferenz Zürich unterstützt. Diese hat nun auch mit den beiden treibenden Kräften des Modells ein Interview geführt, nämlich Jasmina Ritz und Matthias Knuser.

Die Idee hinter dem 3D-Limmatstadtmodell bestand darin, „ein modernes Kommunikationsinstrument zu entwickeln, welches die dynamische Veränderung in der ganzen Region Limmattal auf einen Blick und in einer realistischen Darstellung sichtbar macht“, wie es von Jasmina Ritz, Geschäftsführerin der Limmatstadt AG, in einem Interview auf der Seite der Metropolitankonferenz Zürich heisst. Um diese Vision zu verwirklichen, hat die Limmatstadt AG mit der Raumgleiter AG und ihrem Managing Partner Matthias Knuser zusammengearbeitet. „Die grosse Transparenz der 3D-Plattform ermöglicht nun, Projekte verständlich zu machen und auch im Kontext zu verstehen. Und gerade mit der Virtual Reality Anbindung lassen sich Projekte nicht nur anschauen, sondern richtiggehend erleben“, erklärt er die Vorteile des Modells.

Knuser verdeutlicht auch, dass das Limmatstadtmodell nur der Anfang war, das Stadtmodell wächst nun nämlich über das Limmattal hinaus. „Die Plattform kann ab sofort auch ausserhalb des Limmattals von den Gemeinden verwendet werden. Wir als Raumgleiter betreiben dies unter dem Namen ArchScape für den gesamten Metropolitanraum.“

So kann dann in Zukunft auch die Bevölkerung in anderen Gegenden von einem solchen Modell profitieren, so wie heute schon die Bewohner des Limmattals. „Gerade im Fall eines komplexen Vorhabens wie dem Bau der Limmattalbahn bin ich überzeugt, hätte ein 3D-Modell frühzeitig Ängste abbauen und Transparenz schaffen können“, sagt Jasmina Ritz. „Mit dem Limmatstadtmodell kann die Bevölkerung nun bereits vor der Fertigstellung die gesamte Strecke mit der VR-Brille ‚abfliegen‘ und sieht dank der fotorealistischen Google-Umgebung, wo ein Stadtboulevard entsteht, wie die Haltestellen aussehen oder wo neue Wohngebiete entstehen.“ Zudem sei das Modell wichtig für Behörden oder Standortförderer, wenn sie wegen neuen Projekten mit der Bevölkerung in den Dialog treten möchten. „Kurz: Man kann die Zukunft erlebbar machen“, so Jasmina Ritz. jh