Spital Limmattal informiert über Wunden nach plastischen Eingriffen

Schlieren ZH - Die Nachfrage nach Schönheitsoperationen nimmt in der Schweiz stark zu. Bei solchen plastischen Eingriffen bleiben teilweise Wunden zurück, die behandelt werden müssen. Das Spital Limmattal führt zu diesem Thema ein Wundsymposium durch.

Das Wundsymposium zum Thema „Wunden und Plastische Chirurgie – Ursache oder Heilung?“ findet am 7. November im Auditorium im Erdgeschoss des Spital Limmattal statt, wie dieses in einer Ankündigung schreibt. Der Einlass beginnt um 15.30 Uhr, die Veranstaltung geht nach einer Fragerunde gegen 18 Uhr mit einem Apéro riche zu Ende.

Insgesamt werden bei dem Symposium vier Vorträge gehalten. Dabei setzen sich Alex Ochsner, Leitender Arzt Chirurgie, Michaela Kaiser und Gabriella Mele, beide Dipl. Wundexpertin SAfW, sowie Merlin Guggenheim, plastischer Chirurg, mit den Möglichkeiten, Problemen und Grenzen der plastischen Chirurgie auseinander. Dazu werden Fallbeispiele genannt, bei denen nach plastischen Eingriffen Wundheilungsstörungen aufgetreten sind, „die eine unerwartete Verlängerung der Behandlung oder eine anspruchsvolle Betreuung durch Wundspezialisten“ nach sich gezogen haben.

Bei dem Symposium wird auch verdeutlicht, wie die plastische Chirurgie im Spital Limmattal praktiziert wird. Denn die Schönheitschirurgie ist nur ein Teil davon. Auch die körperkonturierende Chirurgie nach massivem Gewichtsverlust und die Wiederherstellungschirurgie nach Tumoroperationen und Unfällen gehören dazu. jh