Schlieren fördert Bau von Alterswohnungen

Schlieren ZH - Die Stadt Schlieren verfügt nicht über genügend alters- und behindertengerechte Wohnungen. Investoren sollen daher ermutigt werden, einen Teil ihrer Wohneinheiten altersgerecht zu gestalten. Sie können beim Mehrwertausgleich angerechnet werden.

Um den Bedarf an Alterswohnungen in Schlieren decken zu können, wurde bereits im August 2015 eine Altersstrategie verabschiedet, informiert der Stadtrat Schlieren im Protokollauszug der Sitzung vom 23. November 2018. In dieser Strategie ist die Einbindung von rund 500 altersgerechten Wohnungen in Gestaltungspläne und Baurechte vorgesehen. Insbesondere sollen kleine Wohnungen mit anderthalb oder zweieinhalb Zimmern gebaut werden. Zudem sollten in den entsprechenden Liegenschaften Räume für gemeinsame Aktivitäten der Bewohner eingerichtet werden, um der Vereinzelung älterer Menschen entgegenzuwirken.

Bei zukünftigen Wohnbauten seitens der Stadt will diese Investoren ermutigen, „einen Teil der Wohneinheiten als Alterswohnungen zu erstellen und diese an ältere Menschen zu vermieten“, erläutert der Stadtrat im Protokollauszug. Die alters- und behindertengerechten Wohnungen sollten dabei nicht nur mit Lift und geeigneten Bädern ausgestattet, sondern auch „für nicht vermögende Schlieremerinnen und Schlieremer erschwinglich sein“. Als Anreiz bietet die Stadt an, eine entsprechende Vereinbarung „zusammen mit einer Mietpreisbindung“ als Mehrwertausgleich anzurechnen. hs