S3 darf zu Spitzenzeiten weiterhin öfter fahren

St.Gallen - Die Zürcher S-Bahn S3 wird nach Dezember 2018 zu Spitzenzeiten weiterhin öfter zwischen Zürich-Hardbrücke und Bülach fahren können. Das Bundesverwaltungsgericht in St.Gallen hat eine entsprechende vorsorgliche Massnahme erlassen.

Der Zürcher Verkehrsbund (ZVV), die Stadtzürcher Regierung und die Stadt Bülach haben eine Beschwerde gegen die Trassenzuteilung eingereicht, welche das Bundesamt für Verkehr (BAV) für das Jahr 2019 verfügt hat. Denn mit dieser könnte die ZVV nicht die Zusatzzüge auf der Linie S3 zu Spitzenzeiten sichern.

Inhaltlich hat das Bundesverwaltungsgericht die Beschwerde noch nicht entschieden. Es hat jedoch eine vorsorgliche Massnahme erlassen und das BAV angewiesen, diese Zusatzzüge zu Spitzenzeiten vollumfänglich zu ermöglichen. Das BAV wird diesen Zwischenentscheid vor dem Bundesgericht anfechten, wie es in einer Mitteilung heisst. Es betont, dass im Konfliktfall dem Güterverkehr der Vorrang vor dem Personenverkehr zu gewähren sei.

Die konkrete Trassenzuteilung wird für jedes Fahrplanjahr neu festgelegt. Sie soll sicherstellen, dass sowohl für den Güterverkehr als auch für den Personenverkehr eine Mindestanzahl an Trassen zur Verfügung steht. ssp