Limmattalbahn führt weitere Ausschreibungen durch

Schlieren ZH - Die Ausschreibungen für die Tiefbauarbeiten der zweiten Etappe der Limmattalbahn laufen bereits. In einem Interview informiert die stellvertretende Gesamtprojektleiterin, dass es zu einem späteren Zeitpunkt noch weitere Ausschreibungen geben wird.

Die Limmattalbahn AG verfügt über nur vier Mitarbeitende. Daher muss sie den überwiegenden Teil ihrer Leistungen ausschreiben. Die stellvertretende Projektleiterin Fabienne Chappuis ist für diese Submissionen verantwortlich. In einem Interview auf der Internetseite der Limmattalbahn bezieht sie sich auf die bereits laufenden Ausschreibungen für die Tiefbauarbeiten der zweiten Etappe. Ergänzend sagt sie: „Zu einem späteren Zeitpunkt werden noch verschiedene Spezialarbeiten ausgeschrieben. Dazu gehören beispielsweise die Rodungsarbeiten, die Installationen für die öffentliche Beleuchtung oder die Arbeiten für die Lichtsignalanlagen.“

Die Frist solcher Ausschreibungen richtet sich nach der Komplexität und dem Umfang der Arbeiten, „sollte jedoch mindestens 40 Tage betragen“. Nach der Eingabe der Angebote erfolgt deren Prüfung und Bewertung. Aus dabei vergebenen Punkten und deren Multiplizierung durch die Gewichtung der Kriterien entsteht ein Gesamtnutzwert, wie Chappuis erklärt. „Meist finden in der Bewertungsphase Unternehmergespräche statt, in denen Unklarheiten der Offerten geklärt werden. Preisverhandlungen werden keine durchgeführt. Die Vergabe der Arbeiten erfolgt an den bestbewerteten Anbieter.“

Bislang hat es bei den Ausschreibungen für die erste Etappe zumeist genügend Angebote gegeben, lediglich bei Spezialarbeiten sei es etwas schwieriger gewesen, so Chappuis. „Der Kostenvoranschlag kann bisher gut eingehalten werden. In der ersten Etappe gehen wir davon aus, dass er insgesamt unterschritten wird, da wir einige Vergaben unter Budget hatten.“ jh