Kuros erhält europäisches Patent

Schlieren ZH - Das Schlieremer Unternehmen Kuros Biosciences hat ein europäisches Patent für seine Technologie und die Produktion osteoinduktiver Kalziumphosphate erhalten. Damit wird der Schutz für die Produktfamilie des Knochenersatzes MagnetOs erweitert.

Das vom Europäischen Patentamt erteilte Patent bezieht sich auf das „Verfahren zur Herstellung eines osteoinduktiven Kalziumphosphats und dadurch hergestellte Produkte“, heisst es in einer Medienmitteilung von Kuros Biosciences. Das Schlieremer Unternehmen hat auf Basis von biphasischem Kalziumphosphat den Knochenersatz MagnetOs entwickelt.

Die Oberflächenstruktur dieser Kalziumphosphate „regt körpereigene Stamm- und Osteoprogenitorzellen an, sich in knochenbildende Zellen umzuwandeln“. Somit wird die Knochenbildung am Implantationsort unterstützt, wie Kuros erklärt. Durch MagnetOs werde die Knochenbildung genau so gut unterstützt wie durch Autotransplantate, erläutert die Schlieremer Firma mit Hinweis auf klinisch relevante Studien. Durch das neue Patent wird der durch bisherige Patente bestehende Schutz auf Produkte der MagnetOs-Familie weiter ausgebaut.

„Das europäische Patent stärkt den Schutz unseres geistigen Eigentums rund um unsere fortschrittlichen Materialien für Knochenersatz und stützt somit die führende Rolle von Kuros auf diesem Gebiet“, wird Joost de Bruijn, CEO von Kuros Biosciences, in der Mitteilung zitiert. Das Patent wurde an die niederländische Tochtergesellschaft von Kuros, Kuros Biosciences BV, erteilt.

Die auf die Entwicklung von Produkten im Bereich Wundheilung und Geweberegeneration spezialisierte Kuros Biosciences AG ist eine Ausgliederung aus der Universität Zürich (UZH) und der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH). Das Unternehmen hat seinen Sitz im Bio-Technopark Schlieren-Zürich. jh