Engagement begründet den Erfolg von VirtaMed

Schlieren ZH - VirtaMed ist seit einigen Jahren auch in den USA vertreten. Der dortige Erfolg und das Wachstum des Schlieremer Simulatorherstellers ist auch im Engagement seiner Mitarbeiter begründet.

Russell Horton war der erste Servicemitarbeiter, den VirtaMed ausserhalb der Schweiz angestellt hat. Im Februar 2016 wurde er zum dritten Angestellten der 2014 gegründeten Niederlassung in den USA, wie das Schlieremer Unternehmen in einer Mitteilung erklärt. Die US-Vertretung wächst seitdem stetig an, was auch dem Engagement von Horton zu verdanken ist.

VirtaMed kann die meisten technischen Probleme mit seinen medizinischen Simulatoren in den USA vom Sitz in Florida aus beheben. Doch wenn eine Dienstleistung vor Ort notwendig ist, macht sich Horton auf den Weg. VirtaMed berichtet von einem besonderen Fall, bei dem er den betreffenden Simulator komplett auseinander gebaut hat, um einen fehlerhaften Sensor auszutauschen. Nach dem Zusammenbau stellte Horton fest, dass ein weiterer Sensor ausgewechselt werden musste. So baute er den Simulator erneut auseinander und nach dem Austausch wieder zusammen. Dieser Einsatz nahm einen ganzen Tag in Anspruch, doch das war für Horton eine Selbstverständlichkeit. „Man kann etwas nur einmal verkaufen, aber wenn der Kunde mit dem Service nicht zufrieden ist, kommt er nicht wieder.“

Horton will auch weiterhin mit VirtaMed in den USA wachsen. Das Unternehmen sei nie mit dem Erfolg aus der Vergangenheit zufrieden, meint er. Mit den Kollegen im Innovations- und Jungunternehmerzentrum Start Smart Schlieren, dem Sitz von VirtaMed, sind Horton und seine US-Kollegen daher auch im täglichen Austausch, um die Serviceangebote von VirtaMed in den USA und der Schweiz zu verbessern. jh