Datenfirma vereinfacht Genomanalyse

Schlieren ZH - Die Stiftung für Menschen mit seltenen Krankheiten arbeitet bei einer Studie zu genetisch bedingen Krankheiten mit der niederländischen Firma Genalice zusammen. Genalice wird eine Lösung bereitstellen, mit der sich Genomdaten schneller analysieren lassen.

Die in Schlieren ansässige Stiftung für Menschen mit seltenen Krankheiten betreibt Forschung und Lehre auf dem Gebiet der Genetik und schafft durch genetische Abklärungen die Grundlage für die Diagnose oder Behandlung seltener Krankheiten. Bei einer aktuellen Studie zu genetisch bedingten Krankheit arbeitet die Stiftung mit Genalice zusammen, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Die niederländische Firma wird dabei ihre Genalice Map bereitstellen.

Mit der Genalice Map lassen sich Genomdaten von betroffenen Patienten viel schneller analysieren. Bestimmte Analysen werden statt bis zu 80 Stunden weniger als eine halbe Stunde dauern, wie Michelle Meijer, Geschäftsführerin von Genalice, erklärt.

„Dank schnellen Analysen können wir die Genauigkeit bei Tests zu seltenen Krankheiten erhöhen. Dafür müssen falsche negative Befunde auf null reduziert werden“, wird Anna Kopps, Molekularbiologin bei der Stiftung, in der Mitteilung zitiert. ssp