Credit Suisse stellt Bio-Technopark vor

Schlieren ZH - Die Grossbank Credit Suisse hat in der jüngsten Ausgabe ihres „Bulletin“ dem Bio-Technopark Schlieren-Zürich einen ausführlichen Beitrag gewidmet. Darin wird auch die internationale Bedeutung des Bio-Technoparks hervorgehoben.

Der Grossraum Zürich zählt neben Oxford und Cambridge zu den bedeutendsten Standorten der europäischen Biotechbranche, heisst es in einem Artikel des Credit Suisse-Magazins „Bulletin“, welcher nun auf der Internetseite von Topadur veröffentlicht worden ist. Topadur ist eine der Firmen, die zu diesem Stellenwert beigetragen haben. Denn während an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) und der Universität Zürich (UZH) die Grundlagen geschaffen werden, werden in Schlieren diese Erkenntnisse in Produkte umgesetzt. Und in Schlieren ist der Bio-Technopark Schlieren-Zürich eine der führenden Adressen der Branche.

Molecular Partners entwickelt dort Medikamente aus künstlichen Proteinen (DARPins), die UZH-Forscherin Jane Beil-Wagner erforscht das Sexualhormon Gonadotropin und Neurimmune sucht nach Behandlungsmethoden gegen die Alzheimer-Krankheit. Der Bio-Technopark Schlieren-Zürich ist einfach ein „Ort, wo unternehmerisch begabte junge Forscher ihre Ideen weiterentwickeln“, wie es von Bio-Technopark-Leiter Mario Jenni in dem Artikel heisst.

Der Bio-Technopark hat auch bereits mit Übernahmen Schlagzeilen gemacht. Sei es die von Roche übernommene Glycart oder die von Novartis übernommene Esbatech. Den Weg vom Konzern zum Start-up ist hingegen Reto Naef gegangen. Nach einer Karriere bei Novartis hat er Topadur gegründet. „Wissen Sie, ich liebe die Atmosphäre hier im Technopark“, wird er im Artikel zitiert. Nun entwickelt er einen Wirkstoff, der die Wundheilung am Fuss in Folge von Diabetes fördern soll. jh