Bio-Technopark ist Vorbild für JED

Schlieren ZH - Swiss Prime Site entwickelt auf dem ehemaligen NZZ-Areal in Schlieren das Projekt JED. Ein Bestandteil ist ein Neubau, der ohne Heizung, Lüftung und Kühlung auskommen soll. Der Projektleiter erklärt das Prinzip in einem Mediengespräch.

Gianfranco Basso sitzt im Vorstand von Swiss Prime Site und ist in dem Unternehmen für das Projekt JED (Join, Explore, Dare) zuständig. In einem Interview mit der „Limmattaler Zeitung“ erläutert er, dass der Bio-Technopark Schlieren-Zürich „in gewisser Hinsicht schon“ ein Vorbild für JED war. „Immerhin ziehen wir dieselbe innovative Mieterschaft an und erhoffen uns dadurch Synergien. Wichtig ist, dass JED eigenständig ist und bei entsprechender Nachfrage eine Ergänzung zum Bio-Technopark sein kann.“

Bei einem der drei Gebäude, die das JED ausmachen, handelt es sich um einen noch zu errichtenden Neubau. Auch in dem sogenannten 2226-Gebäude soll sich alles um den Wissenstransfer drehen. Doch das Gebäude selbst erzeugt schon im Vorfeld grosse Aufmerksamkeit, da es in der Lage sein soll, ohne Heizung, Lüftung und Kühlung auszukommen. Das Konzept ziele darauf ab, „dass die Temperatur im Gebäude stets zwischen 22 und 26 Grad liegt, der Wohlfühltemperatur des Menschen“, so Basso. Dazu wolle man zurück zu den „Wurzeln des Bauens“. Das Gebäude wird über dicke Mauern verfügen, welche im Winter die Warmluft und im Sommer die Kühle im Gebäude halten. „Geheizt wird von den Menschen, die im Gebäude arbeiten, dem wenigen Kunstlicht und der Abwärme von Computer, Drucker und Kopierer.“ jh