Bekannte Konzepte können zu Innovationen werden

Schlieren ZH - Innovationen beginnen nicht immer mit dem sprichwörtlichen leeren Blatt Papier. Wie der Schlieremer Innovationsdienstleister Zühlke erklärt, lohnt sich auch der genaue Blick auf andere Branchen, um neuartige Konzepte zu entwickeln.

Zühlke erklärt in einer Mitteilung, dass kopierte Ideen häufig einen negativen Eindruck vermitteln. In anderen Kulturen sei dies hingegen anders. Zudem gebe es positive und legale Arten des Kopierens. Dabei werden Ideen aus anderen Branchen verändert und „durch einen kreativen Prozess in eine andere Branche übertragen“.

Diese Anpassung von bekannten Konzepten kann sich auf Produkte und Geschäftsmodelle beziehen. So hat Zühlke beispielsweise den kontaktlosen Magnetantrieb eines Labormischers für einen Milchaufschäumer der Marke Nespresso angepasst. Flottenmanagementsysteme von Logistikunternehmen sind für den Maschinenbau und auch Gebrauchsgüter angepasst worden. Und ab 2019 erhalten verschreibungspflichtige Medikamente in der EU Seriennummern, wie sie von Geldscheinen bekannt sind. Somit soll auch hier der Fälschung vorgebeugt werden.

„Es lohnt sich auf bewährte Ideen, Methoden und Technologien zurückzugreifen und sie in einen neuen Kontext zu kopieren“, heisst es von Jörg Sitte, Director Business Development bei Zühlke, in seinem Beitrag. jh